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Kastor: Team zusammenhalten und ergänzen

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Trainer Marcel Kastor (rechts) gibt den Spielern des BBC Montabaur taktische Anweisungen. Der Verein profitiert von seinem großem Fachwissen und seinen hervorragenden Kontakten in der Basketball-Szene.Foto: Marco Rosbach


Interview Der Trainer des Basketball-Oberligameisters BBC Montabaur zu den Stärken seiner Mannschaft und der neuen Liga


Montabaur. Marcel Kastor kam zur Spielzeit 2017/18 als neuer Trainer zum Oberliga-Aufsteiger BBC Montabaur. Er führte die Mannschaft auf Anhieb zur Meisterschaft und zum erneuten Aufstieg in die 2. Regionalliga. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag am Sonntag mit dem Heimsieg gegen den TV Nieder-Olm.

Herr Kastor, herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft. Wie wurde denn gefeiert?

Wir waren mit dem Team gemeinsam essen und haben uns auch ein paar Bierchen gegönnt. Es ist aber alles gesittet zugegangen, die meistern von uns mussten ja am Montag wieder arbeiten.

Vor der Saison waren Sie optimistisch, dass Ihre Mannschaft als Oberliga-Neuling nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Haben Sie damals schon diesen Aufstiegs-Coup für möglich gehalten?

Die Vorbereitungsphase hat mir bereits klar aufgezeigt, dass wir ein starkes Team haben. Wir haben als Mannschaft agiert und gut zusammengespielt. Es war unser Ziel, von Training zu Training besser zu werden, und wir haben hart gearbeitet. Wir waren individuell sicherlich nicht das stärkste Team in der Oberliga, aber als Mannschaft.

Sie hatten aber in Konor Kulas den Topscorer der Liga in Ihren Reihen.

Das stimmt schon. Konor war überragend und hat seine Zeit in Montabaur als Sprungbrett für einen Profi-Vertrag genutzt. Er hatte große Verdienste für die Mannschaft und den Verein, deshalb haben wir ihn ja auch vorzeitig gehen lassen. Die Punkteverteilung in unseren Spielen zeigt aber, dass die zweiten, dritten oder vierten Topscorer hinter ihm immer wieder andere Spieler waren.

Fahrtechnisch bringt die 2. Regionalliga für den BBC Montabaur gegenüber der Oberliga ja sogar Vorteile, die Auswärtsfahrten werden insgesamt kürzer. Wie groß ist denn der sportliche Sprung für Ihre Mannschaft?

Dieser Sprung ist schon sehr ordentlich, der ist durchaus groß. Da stehen wir vor einer echten sportlichen Herausforderung. Aber darum machen wir uns erst in den nächsten Wochen und Monaten Gedanken, derzeit genießen wir noch den Erfolg.

Ihr Vorgänger Michael Langer hörte nach dem Aufstieg aus der Landesliga aus persönlichen Gründen auf. Blüht dem BBC Montabaur nun eine ähnliche Überraschung bei Marcel Kastor?

Nein, wir wollen in Montabaur den Basketballsport weiter voranbringen. Stand jetzt werden wir weiter zusammenarbeiten.

Was wird sich in der Mannschaft personell tun, welche Ergänzungen halten Sie trotz des schmalen Geldbeutels des Vereins für nötig?

Zunächst mal hoffe ich, dass die jetzige Aufstiegsmannschaft weitgehend zusammenbleibt. Wenn das gelingt, dann sollten wir versuchen, unseren Kader ein wenig breiter aufzustellen. Wir sind aber noch nicht mitten in der Planung. In den letzten Wochen haben wir uns auf die entscheidenden Spiele konzentriert, um die Meisterschaft perfekt zu machen, nachdem der Aufstieg für uns mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft zum Thema geworden war.

Am Samstag steht noch ein Pokalspiel gegen den ASC Theresianum Mainz aus der 1. Regionalliga an. Welche Chancen rechnen Sie sich da aus?

Wir müssen abwarten, ob Mainz mit der ersten Mannschaft, der zweiten, gegen die wir ja zu Hause schon gewonnen haben, oder mit einer Mischung aus beiden Teams kommt. Das Reglement im Pokalwettbewerb gibt ihnen da freie Hand. Wir rechnen uns auf jeden Fall eine kleine Chance aus und nehmen das Spiel nicht auf die leichte Schulter. Am Mittwochabend steht das nächste Training an.

Das Gespräch führte unser Redakteur Christoph Gerhards

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 20. März 2018

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